Gab es heute Lichtblicke für Sie?
Von Herzen wünsche ich mir das, denn heute ist der Beginn des Lichtfrühlings!
Vielleicht haben Sie heute, als Sie abends nach Hause gingen oder fuhren, gedacht: O, es ist schon viel heller als sonst um diese Zeit. Vielleicht haben Sie auch irgendwann heute die Sonne strahlend erlebt.
Das ist kein Zufall, denn heute ist der 40. Tag nach Weihnachten.
Im Lukas-Evangelium können wir lesen, dass die Eltern Jesu mit ihrem Kind im Tempel von Jerusalem die im Judentum 40 Tage nach der Geburt eines Sohnes (80 Tage nach der Geburt einer Tochter) vorgeschriebenen religiösen Riten vollzogen.
Die frühe Kirche von Rom machte aus diesem 40. Tag nach Weihnachten das Fest Mariä Lichtmess (in den 1960er Jahren umbenannt in Darstellung des Herrn) und verband dies mit den im antiken römischen Kalender sogenannten „Nonen des Februar“, in denen im paganen Rom kosmologische Lichterriten in Erwartung des Frühlings veranstaltet wurden.
Anfang Februar machen wir, wie auch die Menschen vor uns, immer wieder neu die beglückende Erfahrung, dass unsere Wanderung durch die dunkle Jahreszeit beendet ist.
Auch wenn es noch (vielleicht lange) kalt bleibt, ist doch die Dunkelheit des Winters, die uns seit der Umstellung der Uhr auf die Winterzeit Ende Oktober begleitet hat, vorbei. Jetzt geht es mit großen Schritten auf den Frühling und damit auf Ostern zu.
Der Weserberglander wünscht Ihnen allen einen frohen und strahlenden Beginn des Lichtfrühlings und in ihm die Erfahrung jenes Lichtes, dass unsere Herzen erleuchtet und erwärmt!
UTGH
